Teresa Elias - Austauschland Australien

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Auf dem Hinflug nach Australien konnte ich kaum schlafen so aufgeregt war ich. Ich hatte erst einmal kurz mit meiner Gastfamilie telefoniert, jedoch hatte ich noch keinerlei Bilder gesehen. Ich wusste, dass meine Gastmutter alleinerziehend war und deshalb war ich auch ein wenig verdutzt, als ein Mann am Flughafen in Adelaide auf mich wartete und mich abholen wollte. Es war Mark, der Partner meiner Gastmutter, der zwar nicht bei uns wohnte, aber trotzdem für mich so etwas wie einen Gastvater war.

Den zweite “Schock” erlebte ich als mein Gastbruder mir seine beiden Schlangen, seine Eidechse und seinen Rottweiler vorstellte. Ich wusste nur,dass die Familie einen Chiwawa und eine Katze hat. Aber das machte mir auch nicht viel aus. Im Gegenteil! Ich war froh, dass ich bei einer lebhaften Familie gelandet war! Ich verstand mich auf Anhieb mit meiner gleichaltrigen Gastschwester Annie. Und ich glaube, dass meine Gastfamilie meinen guten und erlebnisreichen Austausch ausgemacht hat. Klar liegt auch viel an einem selbst. Man muss offen sein und auf jeden Fall viel reden. Meine Gastmutter Mary meinte einmal zu mir, dass ich das Talent hätte Menschen totreden zu können, genauso wie sie.

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Ich war erst 2 Wochen da, als ich meinen 17. Geburtstag hatte. Mary organisierte eine riesiges Abendessen mit der ganzen Familie (um die 20 Leute (italienische Großfamilie). Ich bekam sogar von allen Geschenke! Es war richtig lustig und ab dem Zeitpunkt, fühlte ich mich geborgen und dazugehörig. Annie nahm mich zu jeglichen Geburtstagsfeten ihrer Freunde mit und wir gingen oft ins Kino.

Auch Mary und Mark gaben sich Mühe und unternahmen am Wochenende oft etwas mit mir. Wir waren z.B. bei einem Autorennen in Malalla; bei einem Footballmatch; in Hahndorf, einer alten deutschen Siedlung usw.

Die Schule gefiel mir auch ganz gut, obwohl ich am Anfang einwenig Probleme hatte eine nette Clique zufinden, d.h. nett waren dort fast alle auf der Charles Campbell Secondary School, aber Freunde mit den gleichen Interessen zu finden, war schwer. Aber schließlich klappte es doch und ich habe viele neue Freunde gefunden! Vielleicht dachte ich auch, dass es einfacher sein würde. Aber mir ist erst nachher klargeworden, dass man nicht davon ausgehen kann, nach der ersten Woche Freunde fürs Leben zu finden.

JA, ich kann es nur jedem empfehlen, der Interesse an einem neuem Land hat und neue Leute kennenlernen will. Oder einfacher gesagt: der etwas erleben will!

Es war eine tolle Erfahrung! Nach dem Aufenthalt sieht man die Welt mit anderen Augen. Man ist aufgeschlossener, selbstbewusster und mutiger. Es hat mir auf jeden Fall etwas gebracht und das beste ist, dass mir diese Erfahrung keiner mehr nehmen kann!

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