High School USA (Arizona)

Meine Gastfamilie war echt klasse, alle waren super freundlich, hilfsbereit und wir haben viel unternommen. Ich hatte 3 Geschwister (2 Schwestern welche 6 und 5 Jahre alt sind, sowie einen Bruder der 2 ist.) Meine Gastmutter hat mir bei um echt alles gekümmert, wie z.B. eine amerikanische Handynummer zu bekommen oder auch meine Hausaufgaben (wenn ich Fragen hatte) zu kontrollieren. Mein Vater war von morgens bis nachmittags auf der Arbeit, danach haben wir aber noch oft Spiele miteinander gespielt oder sind rausgegangen zum Wandern bzw. spielen im Park. Er hat sich außerdem noch um eine Campustour bei ASU (Arizona State University) für mich gekümmert, sodass ich mir auch ASU mit seinem Bruder angesehen hab, was auch eine tolle Erfahrung war. Super war, dass er mich sofort seinen Bruder vorgestellt hat (am ersten Abend meiner Ankunft), sodass ich gleich sozialen Kontakt in meinem Alter hatte. Tate (der Bruder meines Gastvaters) ist genauso alt wie ich, von daher war das super! In den ersten Wochen hat er mich seinen ganzen Freunden vorgestellt, sodass ich am Wochenende immer beschäftigt war. Tate und ich sind jetzt beste Freunde: wir haben alles zusammen unternommen und natürlich auch Geheimnisse ausgetauscht. Er war nach einer Zeit wie ein „Bruder“ für mich.

Ich habe auch einige Ausflüge mit meiner Gastfamilie unternommen, so sind wir für 2 Tage Zelten gefahren im September, wir waren für 4 Tage in Kalifornien im November (Disneyland, Sea World, am Strand, etc.) und ich bin mit Tate, meinen Gasteltern (ohne Kinder) und den Eltern meines Gastvaters für 4 Tage nach Las Vegas gefahren.

Meine Schule war klasse, am ersten Tag nach der Ankunft bin ich mit meiner Mutter zur Schule gegangen und habe meine Kurse gewählt (Ein Mix zwischen alt bekannten Kursen aus Deutschland, aber auch totale neue Kurse, welche es in Deutschland nicht gibt wie z.B. „Graphic Design“, „American History“ und „Culinary Arts“). Freunde von der Schule habe ich recht schnell gefunden (obwohl Tate auf einer anderen Schule war), sodass ich mich häufig mit diesen unter der Woche getroffen habe. Die Leute waren echt locker drauf und man musste gar keine Angst haben einen Fehler auf Grund der Sprache zumachen. Nach einer Zeit kannte mich jeder, da sich das wohl herum spricht das man Deutscher ist, was die Amerikaner ganz toll finden.  

 

Alles in allem war das halbe Jahr eine super Erfahrung: Man lernt neue, tolle Leute kennen, man lebt in einer fremden Kultur und das Englisch wird deutlich besser. Mit meiner Gastfamilie habe ich mich echt super verstanden, sodass ich während der Sommerferien noch einmal für einen Monat hinfliegen werde.

Ich kann einen solchen Auslandsaufenthalt voll und ganz weiterempfehlen. Es ist echt eine klasse Erfahrung: Man lernt nicht nur eine andere Kultur kennen und kann sich in der anderen Sprache immer besser verständigen (was ich jetzt schon ganz klar bemerkt habe), sondern nach einer Zeit träumt man sogar in Englisch und man redet einfach nur drauf los ohne zu überlegen. Außerdem fällt es deutlich schwerer, sich mit den Eltern bei Skype zu unterhalten, da man die ganze Zeit nach dem richtigem Wort sucht. Und man lernt auch noch Freunde für das Leben kennen. Ich stehe noch immer im Kontakt mit meinen besten Freunden, sodass ich jedes Wochenende mit ihnen bei Skype spreche, außerdem schreibe ich täglich noch bei Facebook mit ihnen. Ich würde es jedem empfehlen so ein Auslandsaufenthalt zu machen.