Schüleraustausch USA (Pittsburgh, Pennsylvania)

2. Erfahrungsbericht
Nach dem relativ langen Flug kam ich in Pittsburgh, Pennsylvania an. Begrüßt von einem Plakat und Umarmungen lernte ich meine Gastfamilie kennen. Meine Gasteltern und meine 15 jährige Gastschwester brachten mich dann nach Hause wo ich nach kurzem ,,Ja, ich bin angekommen“ Sagens erschöpft ins Bett fiel.
In der nächsten Woche hatte ich Zeit auszuschlafen, andere Austauschschüler meine Familie näher kennen zu lernen und mir die Schule anzugucken. Alles verlief sehr gut und ich merkte auch, dass die Familie gut zu mir passte.
Die erste Schulwoche war ehrlich gesagt nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Von vielen Erfahrungsberichten hatte ich gehört, dass in den ersten Wochen alle sehr interessiert an einem wären, doch bei mir war eher beidseitige Schüchternheit der Fall. Nachdem ich dann aber beim Casting für das Theaterstück und auch für den Club für den Bühnenbildbau beteiligte fingen die Konversationen an.
Auch im Key-Club, in dem man freiwillig arbeitete, um für Bedürftige Spenden zu bekommen, beteiligte ich mich, was mir großen Spaß bereitete und ich weitere nette Leute kennen lernte. Mich hat generell die nette und hilfsbereite Art an den Amerikanern beeindruckt. Wir blieben auch 24 Stunden für den guten Zweck wach.
Kultur wurde natürlich auch erfahren. Die wöchentlichen Football Spiele der Highschool Mannschaft wurden beobachtet, wenn auch nicht ganz verstanden. Trotzdem war es eine schöne Möglichkeit die Bekanntschaften zu Freundschaften zu machen. Auch eine typisch amerikanische Tradition die ich mitgemacht habe war der ,"Homecoming Dance“, was eine Tanzveranstaltung von der Schule ist. Davor macht man sich stundenlang fertig, Blitzlichter erblinden einen etwas und die hohen Schuhe drücken. Rundum, der Traum eines jeden Mädchens. Dann ging es mit einigen meiner neugewonnenen Freunden auf die Tanzfläche.
Dann stand Halloween vor der Tür. Um dies gebührend zu feiern ging ich zu zwei Partys und zu einer Parade wo ich mich natürlich zur Feier des Tages natürlich verkleidete und damit neue Freundschaften schloss, da ich einige der wenigen verkleideten war. Nun begannen scherzhafte Drohungen, mich nicht mehr weg zu lassen.
Nun stand auch die Premiere des Theaterstücks wo ich mitmachte vor der Tür. Es war ein großer Erfolg. Meine Rolle bestand darin, eine Haushälterin zu spielen, die meist mit schlechter Laune anzutreffen war, was durch den deutschen Akzent noch verdeutlicht wurde. Eine Frau lobte den Regisseur sogar für meinen gut gespielten deutschen Akzent, da sie nicht von meinem Austauschschüler Dasein wusste.
Thanksgiving wurde natürlich auch zelebriert und zwar mit viel Essen vom Truthahn zu Süßkartoffeln, zu Pie und wieder zurück zum Truthahn. Die Verwandtschaft wurde getroffen und es wurde zusammen entspannt Filme geguckt.


Das Essen war so gut wie immer lecker, doch schon relativ ungesund. Meine Gastfamilie war aber für meine Wünsche nach Obst und Gemüse offen und auch mein Vegetarismus wurde akzeptiert. So beendete ich meine fünf Monate Aufenthalt in Amerika mit fünf Kilogramm weniger.
Ich bin zu Geburtstagen gegangen, hab Partys gefeiert, hab die Gegend angeguckt und bin im naheliegenden (wirklich naheliegend) Wald Spazieren gegangen. Außerdem habe ich bei Konzerten ausgeholfen und wurde vom ganzen Publikum für das Wegtragen einer Klavierbank bejubelt.
Meinen 17ten Geburtstag habe ich glücklicher Weise auch in Amerika feiern dürfen sowie Silvester, was bei mir mit Filmen zuhause verbracht wurde.
Die letzte Woche war doch sehr traurig. Wir feierten jedoch zwei Partys in Kunst, was einer meiner Lieblings Unterrichte war, sowie eine, von meiner Gastfamilie organisierte Party. An einem meiner letzten Tage war dann noch der ,,Snowball Dance“ wofür ich mir Haare und Nägel machen ließ um ihn dann mit meinem Date und allen meinen Freunden würdig zu feiern.
Mit der Sprache hatte ich nie ein großes Problem. Klar ist es zu Anfang komisch zu wissen, dass die Menschen dort einen nicht verstehen werden wenn man Deutsch spricht, aber man gewöhnt sich daran und nach ein paar Wochen wird es komplett normal.
Auch die Schule war kein großes Problem. Mit multiple-Choise Fragen ging es, trotz teilweise auftretender Sprachbarriere, relativ einfach eine gute Note zu bekommen. Die Lehrer waren auch sehr nett und hilfsbereit, ganz zum Gegenteil zu den deutschen Lehrern, die einem zu Anfang des Schulbeginns nicht viele Hoffnungen machen, doch so schlimm ist es eigentlich nicht.
Meine amerikanische Koordinatorin war sehr nett doch hat sich nicht übermäßig gekümmert, was auch daran lag, dass ich keine großen Probleme hatte und ich sonst über alles mit meiner Gastmutter reden konnte.
Über die Zeit hinweg, muss ich ehrlich zugeben, habe ich meine Familie und Freunde nie so wirklich vermisst, da ich einfach zu beschäftigt damit war eine der besten Zeiten in meinem Leben zu haben. Ich habe mal mit meinen Eltern geskyped doch dann fast ausschließlich (und ehrlicher Weise auch) Positives erzählt, was sie meines Erachtens auch beruhigt hat. Amerika hat mich nicht verändert, doch verbessert, denn ich bin selbstbewusster und selbstsicherer geworden. Ich hätte dort hingehen können und so tun können als wäre ich jemand komplett anderes, doch das tat ich nicht. Ich war ich selbst und die Leute mochten mich dafür. Ich habe gelernt, dass positives Denken einem wirklich hilft und man sich nicht immer mit kleineren Dingen aufhalten sollte und perfekt wird man nie sein. Es verlangt nach Mut und Verantwortungsbewusstsein wenn man in einer solchen Situation ist, aber ich denke an dieser Herausforderung kann man nur wachsen
Mein Fazit ist, dass auch wenn ich mir die ersten Wochen anders vorgestellt hätte war es trotzdem eine wunderbare Zeit und Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann.

Erfahrungsbericht von Teresa Hartmann
Nach dem relativ langen Flug kam ich in Pittsburgh, Pennsylvania an. Begrüßt von einem Plakat und Umarmungen lernte ich meine Gastfamilie kennen. Meine Gasteltern und meine 15 jährige Gastschwester brachten mich dann nach Hause wo ich nach kurzem ,,Ja, ich bin angekommen“ Sagens erschöpft ins Bett fiel.
In der nächsten Woche hatte ich Zeit auszuschlafen, andere Austauschschüler kennen zu lernen, meine Familie näher kennen zu lernen und mir die Schule anzugucken. Alles verlief sehr gut und ich merkte auch, dass die Familie gut zu mir passte.
Die erste Schulwoche war ehrlich gesagt nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Von vielen Erfahrungsberichten hatte ich gehört, dass in den ersten Wochen alle sehr interessiert an einem wären, doch bei mir war eher beidseitige Schüchternheit der Fall. Nachdem ich dann aber zum Casting für das Theaterstück und auch für den Club für das Bühnenbild beteiligte fingen die Konversationen an.
Auch im Key-Club, in dem man freiwillig arbeitete, um für Bedürftige Spenden zu bekommen, beteiligte ich mich, was mir großen Spaß bereitete und ich weitere nette Leute kennen lernte. Mich hat generell die nette und hilfsbereite Art an den Amerikanern beeindruckt. Wir blieben auch 24 Stunden für den guten Zweck wach.
Kultur wurde natürlich auch erfahren. Die wöchentlichen Football Spiele der Highschool Mannschaft wurden beobachtet, wenn auch nicht ganz verstanden. Trotzdem war es eine schöne Möglichkeit die Bekanntschaften zu Freundschaften zu machen. Auch eine typisch amerikanische Tradition die ich mitgemacht habe war der ,,Homecoming Dance“, was eine Tanzveranstaltung von der Schule ist. Davor macht man sich stundenlang fertig, Blitzlichter erblinden einen etwas und die hohen Schuhe drücken. Rundum, der Traum eines jeden Mädchens. Dann ging es mit einigen meiner neugewonnenen Freunden auf die Tanzfläche.
Dann stand Halloween vor der Tür. Um dies gebührend zu feiern ging ich zu zwei Partys und zu einer Parade wo ich mich natürlich zur Feier des Tages natürlich verkleidete und damit neue Freundschaften schloss, da ich einige der wenigen verkleideten war. Nun begannen scherzhafte Drohungen, mich nicht mehr weg zu lassen.
Nun stand auch die Premiere des Theaterstücks wo ich mitmachte an. Es war ein großer Erfolg. Meine Rolle bestand darin, eine Haushälterin zu spielen, die meist mit schlechter Laune anzutreffen war, was durch den deutschen Akzent noch verdeutlicht wurde. Eine Frau lobte den Regisseur sogar für meinen gut gespielten deutschen Akzent, da sie nicht von meinem Austauschschüler Dasein wusste.


Thanksgiving wurde natürlich auch zelebriert und zwar mit viel Essen vom Truthahn zu Süßkartoffeln, zu Pie und wieder zurück zum Truthahn. Die Verwandtschaft wurde getroffen und es wurde zusammen entspannt Filme geguckt.
Das Essen war so gut wie immer lecker, doch schon relativ ungesund. Meine Gastfamilie war aber für meine Wünsche nach Obst und Gemüse offen und auch mein Vegetarismus wurde akzeptiert. So beendete ich meine fünf Monate Aufenthalt in Amerika mit fünf Kilogramm weniger.
Ich bin zu Geburtstagen gegangen, hab Partys gefeiert, hab die Gegend angeguckt und bin im naheliegenden (wirklich naheliegend) Wald Spaziergänge gemacht. Außerdem habe ich bei Konzerten ausgeholfen und wurde vom ganzen Publikum für das Wegtragen einer Klavierbank beklatscht.
Meinen 17ten Geburtstag habe ich glücklicher Weise auch in Amerika feiern dürfen sowie Silvester, was bei mir mit Filmen zuhause verbracht wurde.
Die letzte Woche war doch sehr traurig. Wir feierten jedoch zwei Partys in Kunst, was einer meiner Lieblings Unterrichte war, sowie eine, von meiner Gastfamilie organisierte Party. An einem meiner letzten Tage war dann noch der ,,Snowball Dance“ wofür ich mir Haare und Nägel machen ließ um ihn dann mit meinem Date und allen meinen Freunden würdig zu feiern.
Mit der Sprache hatte ich nie ein großes Problem. Klar ist es zu Anfang komisch zu wissen, dass die Menschen dort einen nicht verstehen werden wenn man Deutsch spricht, aber man gewöhnt sich daran und nach ein paar Wochen wird es komplett normal.
Auch die Schule war kein großes Problem. Mit multiple-Choise Fragen ging es trotz teilweise auftretender Sprachbarriere relativ einfach eine gute Note zu bekommen. Die Lehrer waren auch sehr nett und hilfsbereit, ganz zum Gegenteil zu den deutschen Lehrern, die einem zu Anfang des Schulbeginns nicht viele Hoffnungen machen, doch so schlimm ist es eigentlich nicht.
Meine amerikanische Koordinatorin war sehr nett doch hat sich nicht übermäßig gekümmert, was auch daran lag, dass ich keine großen Probleme hatte und ich sonst über alles mit meiner Gastmutter reden konnte.

Über die Zeit hinweg, muss ich ehrlich zugeben, habe ich meine Familie und Freunde nie so wirklich vermisst, da ich einfach zu beschäftigt damit war eine der besten Zeiten in meinem Leben zu haben. Ich habe mal mit meinen Eltern geskyped doch dann fast ausschließlich (und ehrlicher Weise auch) Positives erzählt, was sie meines Erachtens auch beruhigt hat. Amerika hat mich nicht verändert, doch verbessert, denn ich bin selbstbewusster und selbstsicherer geworden. Ich hätte dort hingehen können und so tun können als wäre ich jemand komplett anderes, doch das tat ich nicht. Ich war ich selbst und die Leute mochten mich dafür. Ich habe gelernt, dass positives Denken einem wirklich hilft und man sich nicht immer mit kleineren Dingen aufhalten sollte und perfekt wird man nie sein. Es verlangt nach Mut und Verantwortungsbewusstsein wenn man in einer solchen Situation ist, aber ich denke an dieser Herausforderung kann man nur wachsen
Mein Fazit ist, dass auch wenn ich mir die ersten Wochen anders vorgestellt hätte war es trotzdem eine wunderbare Zeit und Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann.